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Pferde

Verfasst: Mo 3. Mär 2008, 18:28
von schattenmeister
Ich liebe Pferde!

Natürlich habe ich auch den Film "Pferdeflüsterer" gesehen.
Die Realität sieht leider etwas anders aus.
Aber es gibt sehr viel ähnliche und Teilweise sich deckende Vorgehensweisen, wie man mit Pferden umgehen kann.

Der Test:
Mein erstes Treffen mit einem verletzten Turnier - Pferd, fand im Jahre 2006 statt.
Der vordere linke Fessel war verletzt und die Besitzerin bat mich es mir mal anzusehen.
Als ich einige Meter vor dem Pferd stand, bemerkte ich, dass es eigentlich sehr groß war, und daher, fast etwas bedrohlich auf mich wirkte.
Nun muss auch sagen, ich bin ein Stadt Mensch.
Ich machte Atemübungen und hüllte mich in grünes und blaues Licht, mit dem zusätzlichen Wissen, dass die Besitzerin immer neben dem Pferd stehen würde. Ich wurde ganz ruhig und gleichzeitig das Pferd auch, es schien als gäbe es in diesem Augenblick, als ich mich dem Pferd näherte, nur uns beide.
Ich war so klar und Achtsam auf jede Regung des Pferdes konzentriert, das ich die Besitzerin und die anderen Pferde und deren Besitzer rund um mich vergas.
Ich näherte mich still und mit ruhigen Schritten dem Pferd, natürlich von vorne um die Ohren, Augen, Hals beobachten zu können. Meine Hände hingen locker an meiner Seite, wartend auf ein Zeichen und ich bekam dieses Zeichen. Das Pferd hob den verletzten Fessel mir entgegen und nickte mir dem Kopf in diese Richtung. Da wusste ich, dass ich nichts befürchten musste. Das Pferd rieb seinen Kopf an meiner Schulter und drückte ihn sogar an meinem Kopf, nicht Wild nein es war eher Freundschaftlich. Ich spürte ein Gefühl, dass ich bei vielen Menschen, oft vermisse. Frieden, Liebe, Dankbarkeit.
Ich nahm langsam Platz und sah mir die offene Wunde an, ich durfte die Wunde umliegend sogar berrühren. Ich konnte es mir Vorstellen, das es sehr Schmerzhaft war für das Pferd. Ich überlegte was ich tun könnte und entschied mich für eine Zeitverändernde Heiltechnik und für Heilfarben: Grün, Blau, Silber, Orange und als Abschluss nochmal Grün. Ich hielt ca. eine halbe Stunde die Fessel in meinen Händen. Das Pferd lies es dankbar über sich ergehen.
Ich hörte manchmal ein schnauben des Pferdes, von Bewegungen spürte ich nichts, kein einziges mal zuckte es mit dem Fuß.
Als ich die Behandlung beendete, stand ich langsam auf, tätschelte den Hals des Pferdes und bekam wieder den Kopf auf meine Schulter gelegt, wie wenn es "Danke" sagen wollte.
Die Besitzerin stand jetzt nicht mehr neben dem Pferd, sonder beobachtete mich aus einer größeren Entfernung und schüttelte nur den Kopf.
Ich erfuhr von ihr, dass ich der erste fremde Mensch bin, den das Pferd ohne wildes Aufbäumen an sich heranlies und es sogar Berrühren durfte ohne gebissen zu werden. Jeder Tierarzt den sie bis jetzt immer angerufen hatte, hatte einen großen Respekt vor dem Pferd und so musste sie immer Vorkehrungen treffen um das Pferd vorher zu beruhigen, damit die Ärzte ihre Arbeit tun konnten.
Natürlich erfüllte es mich mit Stolz, aber auch mit tiefer Dankbarkeit dem Pferd gegenüber.
Kurz bevor ich die Koppel verlassen wollte, hörte ich die Besitzerin noch zu einer Reitlehrerin sagen:"Er hat den Test Bestanden."
Wie ich ein paar Wochen später von einer Freundin der Pferde Besitzerin erfuhr, hat sie mich wirklich Testen wollen und das Pferd war am nächsten Tag wieder Fit für das Training gewesen. Und so kam es das ich nochmals auf die Koppel musste, aber diesmal ging es nicht um ein Verletztes Pferd, sondern um ganz was anderes, aber davon erzähle ich ein anderes mal. :roll:

Verfasst: Mo 3. Mär 2008, 18:28
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